Academia rei Praeheliotica
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Mira

Mira Mabignon
Mira Mabignon

Ich stamme aus Varlanth, eine Insel hoch im Norden der Mittellande. Meine Heimat in Varlanth war das Dwyllmoor, das weit im Osten der Insel liegt. Nur wenige Menschen leben in dieser kargen Moor- und Seenlandschaft. Der einzige Grund dieses Gebiet zu besiedeln sind die zahlreichen Kräutervorkommen.

Meine Mutter Phialla, Saarka hab sie selig, und ich lebten alleine in einer kleiner Kate am Rande des großen Moores.

Meine Mutter war recht angesehen bei den Dörflern und Einsiedlern, die im Moor lebten. Sie versorgte die Kranken und Schwangeren, und stellte für jedes Wehwehchen ein Salbe oder ein Mittelchen her.

Da es in der Nähe keine anderen Kinder zum Spielen gab, begleitete ich meine Mutter schon im Kindesalter zu Spaziergängen in das Moor und in den nahegelegenen Wald. Sie zeigte mir die verschiedenen Pflanzen und lehrte mich dann zu Hause, die Kräuter wirksam in Salben und Tränken zu verarbeiten.

Zu dieser Zeit etwa, riß in Varlanth ein teuflisch genialer Magier, namens Mandragath die Macht an sich. Er scharte viele Anhänger um sich, die ihm halfen das Land auszupressen und zu demütigen, damit er seine teueren Laborversuche finanzieren konnte.

Wir im Dwyllmoor bekamen recht wenig von den schrecklichen Geschehnissen in Varlanth mit, wahrscheinlich waren wir zu uninteressant. Doch hatte die Unholde uns unterschätzt. Ich will nicht weiter ausholen, aber es sei gesagt, daß Phialla sich an einer Rebellion gegen Mandragath beteiligte. Der Umsturz war erfolgreich und Varlanth konnte gerettet werden.

Doch beinhaltete dies leider auch, daß meine Mutter kurz nach der Rebellion ihren Lebensgeist aushauchte - zu groß waren ihre Anstrengungen gewesen, um genug Kraft aufzubringen. Kurz bevor sie zu Saarka ging, gab sie mir noch einen Brief, der mich anwies, eine Herrin des Waldes zu suchen. Bei ihr sollte ich bleiben und meine Ausbildung fortsetzen.

Es hat viele Jahre gedauert, bis ich die Herrin des Waldes fand, war doch ihre Heimat im Westen Varlanths. Ich konnte ihr helfen einen Fluch, ein Überbleibsel der Mandragath Ära, zu brechen. Als Dank nahm sie mich als ihre Schülerin an. Sie verfeinerte mein Wissen in der Alchimie und lehrte mich auch einfache Zauber. Mir gefiel es sehr gut bei der Herrin, die keinen Namen trägt, doch alles hat einmal sein Ende. Dies war mir von Anfang an bewußt gewesen. Als die Zeit reif war, meinte sie, daß ich meine Bestimmung nicht in Varlanth finden würde.

So war also meine Ausbildung abgeschlossen und ich begleitete eine bunt gemischte Reisegruppe, die ich in Varlanth kennengelernt hatte, um über den großen Ozean die Mittellande zu bereisen.

Viele Länder sind bereist worden, Iskalien, Trawonien, Nebellande, um nur einige zu nennen.

In einem Land gefiel es mir besonders gut, es nennt sich Heligonia.

In Heligonia habe ich gute Freunde gefunden, doch der wichtigste Grund zu bleiben war, daß ich meinen Glauben dort gefunden habe. Als ich das erstemal von Saarka hörte, fühlte ich mich sofort angezogen und als ich mit anderen Saarkani der Göttin huldigte, stand für mich der Entschluß, daß ich eine von ihnen werden würde. Ich habe die Entscheidung eine Priesterin Saarkas zu werden nie bereut.

Ich bin in Heligonia fiel herum gekommen und bin in letzter Zeit immer wieder auf präheliotische Fundstücke gestoßen. Da uns dies alle sehr interessiert, wurden wir von Baronin Leabell, Freifrau von Ardelun angesprochen, einen entsprechenen Orden oder ähnliches zu gründen – daraus entstand die Akademia rei Praeheliotica.

Zusammen mit Magistra Elenor Murk Matras del Vindalor bin ich an der Akademia zuständig für die Bereiche Pflanzenkunde, Alchimie und stehe auch gerne bei Glaubensfragen zu Verfügung.