Academia rei Praeheliotica
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Pflanzenkunde

Pflanzenkunde

Herbarium Heligonia

  • Das Herbarium umfaszt das Wissen aus der Theoretika ueber die Flora der Laender der Mittellande. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem heligonischen Pflanzenwerke.
  • Es werden Aussehen, Art, Fundort, Verbreythung, Wirckung und Verwendung von Kraeutern, Pilzen und ihren Artgenossen erlaeutert.
  • Anhand von Zeychnungen und Echtobjekten werden wir unsere Studien durchfuehren.
  • Das Herbarium ist eyn Musz fuer jeden Pflanzenkundler oder Alchimisten.

Die Kraeutersuche

So aber sprach Phialla: "Wenn aber der Daemon ihm eingibt, der Wald sey voller Schrecken, so will ich ihm zeygen, dasz der Wald voll Freude ist."

Die eigentliche Kunst eynes Botanikus ist das Auffinden von Pflanzen in der Flora, das Wissen, wo man suchen musz, zu welcher Tageszeyth, wie man schneydet und die Pflaenzleyn sicher nach hause geleytet.

Der Kursus wird sich zwey Tage die Woche in die Natur begeben, davon eynmal zur fruehen Morgenstunde, wenn Saarka noch ueber uns wacht, um Pilze und Seltenes zu finden und das andere Mal zur Mittagszeyth, wenn Helios am hoechtsten steht, um Wiesen- und Wegkraeuter zu suchen.

Kraeutergarten

Es soll eyn hauseygener Kraeutergarten der Universitaet angegliedert werden. Die Freyflaeche wird sich vor den Toren der Universitaetsgebaeude befinden, jedoch sicher eyngezaeunt, zum Schutz vor frechen Dieben und Gesindel.

Dieser Garten ist neu anzulegen, hier sind besonders die Studiosi gefragt. Magistra Elenor Murk Matras del Vindalor und meyne Wenigkeyth stehen natuerlich fuer Fragen zur Verfuegung.

Wir wuenschen uns eyn breythes Spektrum an Kraeuterarten. Auf unseren Sparziergaengen in der naeheren Umgebung werden wir Pflanzen sammeln und diese dann im Garten ansiedeln. Anhand davon kann das genaue Wachstumsstadium beobachtet werden und die Ernte wird den Salben und Tincturen zu Gute kommen.

Wir haben viele Goenner in ganz Heligonia und auch den Mittellanden, so dasz wir auch Pflanzen ziehen koennen, die urspruenglich nicht in Tlamana ansaessig sind.

Gleywohl darf ich hier auch verkuenden, dasz wir fuer besondere Flora eyn Gewaechshaus erhalten. Magister Hannes Reichenbach entwirft in dieser Stunde noch die ersten Plaene und Zeychnungen.

Richtig trocknen und aufbewahren

Dieser Lehrgang wird grundsaetzlich nach dem Kraeutersammeln stattfinden. Hier werden wir die frischen Pflanzen saeubern, buendeln, aufhaengen, zerschneyden und so fort.

Herstellung von Mittelchen auf Pflanzenbasis

Das Ziel eynes Botanicus ist es meyst, eyne wircksame Substanz aus den Pflaenzleyn zu ziehen und daraus eyne Tinctur oder aenliches herzustellen.

Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Herstellung von Salben, Pasten, Tee, Pillen und Traenken. Ab und zu werden sich einige Alchimisten zu uns gesellen, da auch hier, genauso wie in der Alchimie das Destillieren, Dosieren, Zerstoszen, Abfuellen gelehrt wird.

Eyn Studiosi soll nach Abschluß der Lehrzeyth in der Lage seyn, selbst Rezepte anhand von Zutaten zu erstellen. Auszerdem stehen natuerlich gaengige Rezepte auf dem Lehrplan.

  • Tincturen auf Pflanzenbasis
  • Aphrodisiakum

Ausflug

Jedes zweythe Semester unternehmen wir eynen Ausflug in andere Laender, Baronien, Umgebungen eben, in denen der Wuchs verschieden ist, von dem hieszigen. Den Scholaren der Alchimie und der Botanic wird dadurch das Wissen ihres jeweyligen Fachbereychs in anderer Umgebung vermittelt.

Der erste Ausflug findet im 1. Poenamond statt. Wir werden uns dem Erforschungstrupp nach Ostarien anschlieszen, um unbekanntes Land zu sichten.